Die junge Nordkirche im Wandel der Zeit

Die Nordkirche ist die jüngste evangelische Landeskirche Deutschlands. Doch ihre Wurzeln reichen weit zurück: Gegründet zu Pfingsten 2012, entstand sie aus dem Zusammenschluss der Nordelbischen Kirche, der Landeskirche Mecklenburgs und der Pommerschen Kirche. 

Dieser Schritt war historisch: Hier vereinten sich nach der deutschen Wiedervereinigung Kirchen aus Ost und West zu einer Gemeinschaft. Die Nordkirche ist damit nicht nur ein Symbol der Einheit, sondern auch ein Zeugnis dafür, wie Unterschiede überwunden und gemeinsame Stärken genutzt werden können. 

Unser Gebiet erstreckt sich von der Nord- und Ostseeküste bis in die Metropolen Hamburg, Lübeck und Schwerin – eine Kirche, die so vielfältig ist wie die Landschaften und Menschen, die sie prägen. 

Glaube, Hoffnung, Liebe: Werte, die uns verbinden 

Die Nordkirche steht für einen christlichen Glauben, der auf Augenhöhe gelebt wird. Ihre Mission ist es, Menschen in allen Lebenslagen zu begleiten, sei es in den lebendigen Kirchengemeinden, in der diakonischen Arbeit oder durch ökumenische Projekte. 

Mit über 1,9 Millionen Mitgliedern und mehr als 73.000 Ehrenamtlichen ist sie eine Kraft des Zusammenhalts – in einer Region, die von Küsten, Städten und ländlichen Räumen geprägt ist. Hier wird Glaube nicht nur verkündet, sondern gelebt: durch Engagement für soziale Gerechtigkeit, Bildung und den Dialog zwischen den Generationen und Kulturen. 

Wie wir unsere Zukunft gestalten

Als zweitgrößte flächenmäßige Landeskirche Deutschlands sieht sich die Nordkirche in der Pflicht, Antworten auf die Herausforderungen der Zeit zu geben. Wie behält die Kirche Bedeutung in einer sich wandelnden Gesellschaft? Wie können Tradition und heutige Ansprüche verbunden werden? Die Nordkirche setzt auf Offenheit, Kreativität und den Mut, neue Wege zu gehen, immer im Bewusstsein, dass der Glaube an Gott und das Evangelium die Menschen eint.